Es geht immer nur darum, auf den nächsten Schritt zu warten. Solange irgendetwas in Aussicht steht, können wir auf etwas hin arbeiten, uns auf etwas freuen, uns fürchten vor Konsequenzen und uns niemals mit dem zufrieden geben, was wir derzeit besitzen, in welcher Situation wir uns befinden.
Die Fremde ruft aus der Ferne und erinnert stetig an ihr unaufhörliches Näherkommen. Es wird nicht so bleiben, ich möchte niemals ankommen.
Eigentlich ist es noch wichtiger, Vorfreude zu genießen, als einen Augenblick auszukosten. Vorwärts gewandt.
Die Zehen reiben nervös am Bettlaken und es wird angenehm kühl. Wie aufregend unpassend. Ständige Bewegung, Impulsgewitter im Gehirn. Insomnia. Gestern Nacht.
Verblassen. Ausklang.
Dann aufkommende Hitzewellen, Schlag um Schlag, Reiz der Fremde, Angst vor Irrtum, Spannung vor Vorstellung, Widmung der Zeit. Ein Versuch.
Assimilation. Wohlbefindliche Kultur, auffällige Andersartigkeit.
Ich bin jemand anders, ich selbst, aber in gröbster Definition gleichgültig getrennt oberflächlichster Peripherie.
Was bleibt, ist Schweigen. Kein Versuch.
Ein Traum geblieben.
Vielleicht irgendwann.